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Multimedia als Chance von Vernetzung und
Interaktion von Kulturarbeit
Kindheit
ist auch Medienkindheit, Jugendzeit ist Medienzeit, Spiel- und
Lernwelten sind vielfältige Medienwelten. Für die kommende
"Mediengeneration" werden digitale Umgebungen, multimediale
Informationen und abrufbares, unendliches Wissen in Wort und Bild,
Klang und Inszenierung normal sein. Kultur und Bildung betrifft diese
offen-spekulative Zukunft wesentlich. Sinnliche Erfahrungen und
Erkenntnisse, aktive Wahrnehmung und soziale Kreativität geraten
durch die "Enträumlichung" und die Auflösung von
Zeitlichkeit, das Überall und Nirgendwo digitalisierter
Information und Kommunikation, in Bewegung.
Traditionelle
Institutionen wie Jugendzentren, Museen, Schulen und Büchereien
kommen nicht umhin, auf diese veränderte Lebenswelt der
Jugendlichen adäquat zu reagieren. Verfügen die einzelnen
Organisationen auch über unterschiedlichste Rahmenbedingungen und
Aufträge, in denen Kultur- und Bildungsarbeit stattfinden, so wird
mit zunehmender Konvergenz der "Kulturwerkzeuge" und fortschreitender
Vernetzung die klare Abgrenzung und Zuordnung immer schwieriger. Neue
Kooperationsformen, insbesondere auf der lokalen, kommunalen Ebene
werden daher nötig, um auf die Multimediaherausforderung mit
koordinierten und zeitgerechten Angeboten reagieren zu können.
Medienkompetenz als
Schlüsselqualifikation
Wir
befinden uns mitten in einem revolutionären technischen und
gesellschaftlichen Umbruch, dessen Auswirkungen wir laufend erleben und
in dem es immer schwieriger wird, der Geschwindigkeit und Tragweite zu
folgen. Welche konkreten Herausforderungen durch die Möglichkeiten
der Informations- und Kommmunikationstechnologien, auf die
außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in Zukunft zukommen, ist
schwer zu bestimmen.
Als "Schlüsselqualifikation", zur
Vorbereitung auf das Leben in der "Medien- und
Informationsgesellschaft", wird in zahlreichen Publikationen, bei
öffentlichen Statements und Tagungen aller gesellschaftlichen
Gruppen die Vermittlung von "Medienkompetenz" immer wieder gefordert.
Kompetenter Umgang mit den neuen Kulturtechnologien ist inzwischen zu
einer notwendigen Grundlage gesellschaftlicher Existenz geworden.
Lernen als "Austausch
von Kompetenzen"
Die
Jüngeren lernen nicht nur mehr von den Älteren, sondern auch
umgekehrt. Analoge Botschaften und das Deuten komplexer
Informationsangebote gehören in das Alltagsrepertoire von Kindern
und Jugendlichen.
Die
Generation der Erwachsenen fühlt sich angesichts der neuen
Technologien unbehaglich, während Kinder und Jugendliche
begeistert reagieren. Kinder und Jugendliche haben aber nicht
notwendigerweise dadurch mehr Kompetenzen und Lebenserfahrung als
Erwachsene. Hier besteht die Chance in einer offenen Kommunikation, in
der wir unsere jeweilige Kompetenzen freimütig und bereitwillig
austauschen. Mit neuen Wahrnehmungs-Weisen umgehen, die neuen
Kommunikationstechniken angemessen bedienen zu können - diese
Lernaufgabe stellt sich Kindern und Jugendlichen in gleicher Weise wie
ihren Eltern und LehrerInnen.
netbridge
setzt sich für eine spielerische Auseinandersetzung und ein
spielerisches Erlernen dieser Medienkompetenzen ein, denn
netbridge ist fun!


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